Yoga verbindet

Fotos: Hans-Arthur Marsiske
Fotos: Hans-Arthur Marsiske

Wozu Yoga? Wenn Sie beweglicher werden wollen. Wenn Sie die Verbindung zu Ihrem Körper, Ihren Gefühlen, Ihren Gedanken mehr spüren wollen. Wenn Sie entspannter und ausgeglichener werden wollen. Wenn Sie die Verbundenheit zur Erde und zum Himmel, zu sich selbst und zu all dem Leben um Sie herum in jedem Atemzug fühlen wollen. Dann setzen Sie sich hin, im Schneidersitz oder auf dem Stuhl, und fangen Sie einfach an.

 

Perfektionismus ist Depression Denken Sie bei Yoga an Kopfstand und unmögliche Verrenkungen? Oder daran, dass Sie viel zu ungelenkig sind, zu steife Glieder haben oder nicht im Schneidersitz sitzen können? Die gute Nachricht: Es gibt keinen Grund, der Sie davon abhalten sollte, Yoga zu machen – vorausgesetzt natürlich, Sie haben Lust dazu. Ich habe in meiner Yogapraxis noch nie einen Kopfstand gemacht und bin in der Wirbelsäule nicht gerade biegsam. Und trotzdem übe ich mit großer Freude und großem Gewinn Yoga.

 

Das Herz irrt nie Jeder Mensch hat körperliche Einschränkungen und Grenzen, es geht im Yoga immer auch darum, diese zu akzeptieren, ohne sich von ihnen abschrecken zu lassen. Wenn Sie Probleme mit einer Übung haben, machen Sie sie eben so, wie es geht und wie sie Ihnen guttut. Das heißt nicht, dass es keine Herausforderungen im Yoga gibt. Yoga kann auch fordernd und anstrengend sein, aber es gibt immer Alternativen, wenn etwas gar nicht klappt. Kundalini Yoga ist ein besonders schöner Weg des Yoga. Finde ich jedenfalls. Seit 15 Jahren übe ich regelmäßig Kundalini Yoga, seit drei Jahren bin ich zertifizierte Kundalini-Seniorenyoga-Lehrerin und unterrichte.

  

In Bewegung kommen Was ist das Schöne an Kundalini Yoga? Es ist dynamischer als Hatha Yoga. Das heißt, meist verharren Sie nicht so lange in einer Position, sondern kommen mehr in die Bewegung. Und Sie können die Bewegung so dosieren, wie Sie es wollen und wie es Ihnen heute guttut. Falls es Ihnen mal zu schnell gehen sollte, Sie eine Übung nicht mehr halten können oder es irgendwie unangenehm werden sollte, machen Sie einfach langsamer, hören vorher gezielt auf oder gehen nicht so intensiv in die Übung. Wichtig ist immer, auf sein Herz zu hören: Was tut mir heute gut? Geübt wird entweder auf der Matte oder auf dem Stuhl, ganz wie Sie mögen.

 

So sieht eine Yogastunde aus Jede Kundalini-Yoga-Stunde hat einen festen Rahmen, auf den Sie sich einstellen können. Sie beginnt mit Aufwärmübungen, wir stimmen uns mit einem Mantra (einem Lied) ein, dann folgt eine spezielle Übungsreihe. Yogi Baghan, der Begründer des Kundalini Yoga, hat Hunderte von solchen Übungsreihen zusammengestellt, die immer einen bestimmten Schwerpunkt haben. Es gibt zum Beispiel Übungsreihen für die Verdauung, für den Rücken, für ein spezielles Organ wie Herz, Lunge oder Nieren oder zu Themen wie guter Schlaf, tiefe Entspannung oder gegen Stress. Zum Schluss folgt eine lange tiefe Entspannung im Liegen oder Sitzen (ca. 10 Minuten), eine Meditation (etwa eine Atemmeditation oder das Singen eines Mantras) sowie das Abschluss-mantraEine runde Sache, finde ich. Gerade das gemeinsame Singen tut so gut, verbindet uns mit uns selbst und der Gruppe. Wenn Sie also gern singen oder wieder singen möchten, ist Kundalini Yoga eine besonders gute Wahl. Es gibt aber keinen Zwang: Wer nicht mitsingen möchte, hört einfach zu.

 

Interesse? Wie eine Yogastunde abläuft, können Sie auch in der Abendblatt-Reportage über meinen Kurs im Hartwig-Hesse-Quartier in St. Georg nachlesen. Und wenn dann noch Fragen auftauchen, melden Sie sich einfach per Mail oder telefonisch bei mir.

 

Yoga zu Hause Hätten Sie gern Einzelunterricht zu Hause? Egal ob Sie wenig mobil sind, keine Lust auf Gruppen haben oder den Weg ins Yogastudio scheuen, ich komme zu Ihnen nach Hause (gern im Hamburger Westen, aber auch wenn Sie in anderen Stadtteilen in Hamburg wohnen). Sie brauchen dafür nur etwas Platz, lockere Kleidung, einen Stuhl oder eine Matte und wenigstens eine Stunde Zeit, um sich ungestört Ihrem Körper, Ihrer Seele und Ihrem Geist zuzuwenden. Tür zu, und es kann losgehen!